Festival Strings Lucerne > KKL Luzern
Zum Auftakt der Konzerte im KKL Luzern geben die Festival Strings Lucerne gemeinsam mit einem der bedeutendsten Pianisten unserer Zeit ein besonderes Versprechen ab: Emanuel Ax feiert sein längst erwartetes Debüt beim Orchester. Der vielfach ausgezeichnete Grammy-Preisträger und von Musical America zum «Künstler des Jahres 2026» gekürte Pianist ist nur noch selten in Europa zu erleben. Umso besonderer ist seine Rückkehr nach Luzern, wo er zuletzt 2019 mit den Wiener Philharmonikern und Bernard Haitink in dessen berührendem Abschiedskonzert auftrat. Für das Konzert mit den Festival Strings Lucerne bringt Emanuel Ax eines der grossen Meisterwerke der Wiener Klassik mit: Mozarts Klavierkonzert Nr. 25 KV 503, ein Werk von majestätischer Grösse und tiefgründiger Ausdruckskraft.
Eine spannende Entdeckung erwartet das Publikum im zweiten Konzertteil mit Ballettmusik von Vincenzo Righini, einem heute kaum bekannten Zeitgenossen Haydn, Mozarts und Beethovens, der zu den bedeutenden Musikpersönlichkeiten seiner Epoche zählte und sogar Beethoven zu Variationen über eine seiner Arien animierte. Und so folgt auch Beethoven im Konzertprogramm auf den preussischen Hofkapellmeister mit seinem Sinfonie-Erstling. Unter der Leitung von Daniel Dodds, der das knapp 40-köpfige Ensemble vom Geigenpult aus mitreissend führt, richten die Festival Strings Lucerne den Blick auf das bevorstehende Beethoven-Jahr. Ein Abend grosser Solistenkunst und musikalischer Entdeckungen.
MITWIRKENDE
Emanuel Ax, Klavier
Festival Strings Lucerne
Daniel Dodds, Leitung & Violine
PROGRAMM
Wolfgang Amadé Mozart
Pas seul de M. Le Grand aus der Ballettmusik KV 367 zu Idomeneo KV 366
Wolfgang Amadé Mozart
Klavierkonzert Nr. 25 C-Dur KV 503
***
Vincenzo Righini
Ballettsuite aus der Oper «Gerusalemme liberata» (1803)
Solovioline: Daniel Dodds
Ludwig van Beethoven
Sinfonie Nr. 1 C-Dur op. 21
Festival Strings Lucerne > KKL Luzern
MITWIRKENDE
Midori, Violine
Festival Strings Lucerne
Daniel Dodds, Leitung & Violine
PROGRAMM
Maurice Ravel
Menuet sur le nom d’Haydn, arrangiert für Streichorchester von Cliff Colnot
Helena Winkelman
Papa Haydn’s Parrot-Suite, Hommage à Haydn, 3 Stücke für Streichorchester
1. Variations on very little
2. Rondo in presence of fleas: a manic scratching miniature
3. Haydn on the rocks: your personal bird experience
Peter I. Tschaikowsky
Violinkonzert D-Dur op. 35
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Ludwig van Beethoven
Sinfonie Nr. 2 D-Dur op. 36
Festival Strings Lucerne > KKL Luzern
Der vielfach preisgekrönte kanadische Pianist Kevin Chen gibt sein Debüt im KKL Luzern. Rund um Chopins glanzvolles erstes Klavierkonzert entfaltet sich ein faszinierender Streifzug durch das musikalische Wien der frühen Romantik mit Werken von Beethoven, Schubert und der wiederzuentdeckenden Komponistin Leopoldine Blahetka.
MITWIRKENDE
Kevin Chen, Klavier
Festival Strings Lucerne
Daniel Dodds, Leitung & Violine
PROGRAMM
Ludwig van Beethoven
Grosse Ouvertüre C-Dur op. 115 «Zur Namensfeier»
Frédéric Chopin
Klavierkonzert Nr. 1 e-Moll op. 11
***
Leopoldine Blahetka
Konzertstück für Klavier und Orchester op. 25
Franz Schubert
Sinfonie Nr. 7 h-Moll D 759 «Unvollendete»
Festival Strings Lucerne > KKL Luzern
Ein Abend zwischen Licht und Sehnsucht, zwischen himmlischer Reinheit und menschlicher Tiefe: Zusammen mit der jungen Schweizer Sopranistin Chelsea Zurflüh und dem Trompeter Immanuel Richter gestalten die Festival Strings Lucerne und Daniel Dodds ein Programm über das Entstehen der Liebe – von der Ordnung der Welt bis zur inneren Wahrheit des Gefühls.
Mit Chelsea Zurflüh, die sich in den letzten Jahren mit Auszeichnungen bei führenden internationalen Wettbewerben sowie Auftritten im Wiener Konzerthaus, im Concertgebouw Amsterdam, in der Londoner Covent Garden Opera einen Namen gemacht hat und vom Theater Basel als Lucia in Bellinis Lucia di Lammermoor zum «Shooting-Star» erklärt worden ist, steht eine der spannendsten und profiliertesten jungen Sopranstimmen Europas erstmals zusammen mit den Festival Strings Lucerne auf der Bühne des KKL Luzern. Ihr Repertoire umfasst zentrale Partien des Mozart- und Barockfachs ebenso wie moderne Opernrollen – ein Profil von aussergewöhnlicher stilistischer Spannweite.
Den Auftakt des Debütprogramms bei den Festival Strings Lucerne prägt aber zunächst die Trompete in ihrer reinsten Gestalt, als Sinnbild unberührter Klarheit und lichtvoller Ordnung. Diese Welt der Transparenz setzt sich in ausgewählten Barock-Arien fort – Musik von überirdischer Schönheit, in der Emotion noch nicht individuell ist, sondern als universelles Empfinden erscheint: Licht, Trost, Sehnsucht und Natur im Gleichgewicht.
Mit dem zweiten Teil beginnt eine stille Verschiebung: Werke von W. A. Mozart zeichnen nun den Weg der Gefühle in die menschliche Erfahrung. Aus spielerischer Liebe wird innere Bewegung, aus Naturbild wird seelischer Ausdruck, aus Harmonie wird Fragilität. So entsteht ein grosser musikalischer Bogen: von der Reinheit des Klangs zur Wahrheit des Gefühls, von der himmlischen Ordnung zur verletzlichen Schönheit menschlicher Liebe.
MITWIRKENDE
Chelsea Zurflüh, Sopran
Immanuel Richter, Trompete
Festival Strings Lucerne
Daniel Dodds, Leitung & Violine
Das Programm wird nachgereicht.
Konzert Reihe Luzern > KKL Luzern
Drei Komponisten, überraschende Querbezüge und ein Solist von internationalem Rang prägen das festliche Abschlusskonzert der KKL-Reihe der Festival Strings Lucerne. Im Zentrum steht der Geiger Daniel Lozakovich mit Camille Saint-Saëns’ Violinkonzert Nr. 3 h-Moll. Der junge Weltstar überzeugt durch eine klanglich fein nuancierte, stilistisch reflektierte Interpretation, in der Virtuosität stets im Dienst der musikalischen Gestaltung steht. Das Konzert zeigt den von der zeitgenössischen Presse auch als «Beethoven Frankreichs» titulierten Komponisten auf der Höhe seines Schaffens.
Eröffnet wird der Abend von Anton Eberl, einem Wiener Zeitgenossen Beethovens, dessen Musik die Klarheit der Wiener Klassik mit dramatischem Gestus und eleganter französischer Raffinesse verbindet.
Im zweiten Teil schliesst sich mit Beethovens Ballettmusik Die Geschöpfe des Prometheus ein dramaturgischer Kreis. Das «Prometheus-Thema», das auch das Finale der berühmten Eroica-Sinfonie prägen sollte, bildet eine überraschende Brücke zu Saint-Saëns: Mit dessen Variations sur un thème de Beethoven op. 35 setzte Saint-Saëns diesem musikalischen Kosmos eine bewusste Hommage entgegen – ein feines Netz musikalischer Bezüge, das sich in diesem Programm auf überraschende Weise entfaltet.
Ein Konzert voller Entdeckungen, Energie und subtiler Verbindungen zwischen Klassik und Romantik.
MITWIRKENDE
Daniel Lozakovich, Violine
Festival Strings Lucerne
Daniel Dodds, Leitung & Violine
PROGRAMM
Anton Eberl
Ouvertüre zur Oper «Die Königin der schwarzen Inseln» (1801)
Camille Saint-Saëns
Violinkonzert Nr. 3 h-Moll op. 61
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Ludwig van Beethoven
«Die Geschöpfe des Prometheus», Ballettmusik op. 43, Ausschnitte