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Teuflische Capricen


Niccolò Paganini (1782–1840)
Sonata per la Grand Viola

24 Capricen für Violine solo, op. 1

Herbert Schuch Klavier
Julia Fischer Violine Solo
Adrien La Marca Viola

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Es sei Gewissheit, «dass der Mann, um so spielen zu können, seine Seele dem Teufel verkauft haben müsse» – so beschreibt Werner Fuld in seiner Paganini-Biografie jene schier unglaubliche Virtuosität, die Niccolò Paganini den Beinamen «Teufelsgeiger» einbrachte. Paganini faszinierte mit fast übernatürlicher Technik, die er in seinen 24 Capricen für Violine solo auf den Höhepunkt trieb: Jede Caprice ein eigenständiges Kleinod voller Esprit, Humor und opernhaftem Kantabile. Den gesamten Zyklus an einem einzigen Abend zu spielen, gilt bis heute als nahezu unmöglich – ein Wagnis, das nur wenige Geiger:innen eingegangen sind und dem sich angeblich nicht einmal Paganini selbst in dieser Form stellte.

Bevor sich Julia Fischer dieser aussergewöhnlichen Herausforderung stellt, erklingt die klangprächtige Sonata per la Grand Viola, interpretiert von Adrien La Marca. Im Gespräch mit Fränzi Frick werden zudem die technischen Extreme und die Mythen um Paganinis dämonisch schillernde Virtuosität lebendig.


Künstlergespräch während Konzert

Fränzi Frick Moderation
Künstlerische Co-Leitung Künstlerhaus Boswil ab 2027

Preise

  Kat. A Kat. B Kat. C
Normalpreis 75.00 60.00 40.00
Stud./Lernende 55.00 40.00 20.00
Förderverein 70.00 55.00 35.00
Kinder bis 12 Jahre 0.00 0.00 0.00

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