Meisterkonzert I - Teo Gheorghiu
Programm:
Johannes Brahms (1833-1897)
Drei Intermezzi, op. 117
Robert Schumann (1810-1856) / Theodor Kirchner (1823-1903)
Zwielicht, op. 39 Nr. 10
Robert Schumann (1810-1856)
Kinderszenen, op. 15
PAUSE
Ludwig van Beethoven (1770-1827)
Klaviersonate Nr. 30 in E-Dur, op. 109
Olivier Lattion (*1964)
A l’unisson du ciel
Franz Liszt (1811-1886)
Vallee d’Obermann
Der junge Pianist Teo Gheorghiu präsentiert ein weit gespanntes Soloprogramm, das von Brahms’ lyrischen Intermezzi über Schumanns poetische «Kinderszenen» bis zu Beethovens klanglich kühner Sonate op. 109 führt. Mit Liszts dramatischer «Vallée d’Obermann» sowie einem zeitgenössischen Werk von Olivier Lattion vollendet Gheorghiu einen Abend, der eindrucksvoll zwischen Innerlichkeit und leidenschaftlicher Expressivität changiert.
Künstlergespräch um 16.15 Uhr
Regula Mühlemann, Sopran
Tatiana Korsunskaya, Klavier
Programm:
Franz Schubert (1797-1828)
Viola D786
Die Gebüsche D646
Der Musensohn D764
Richard Strauss (1864-1949)
Mädchenblumen op. 22
Ständchen op. 17 Nr. 2
***
Dominick Argento (1927-2019)
6 Elizabethan Songs
Frank Bridge (1879-1941)
Goldenhair
Mantle of blue
Isobel
Berceuse
Go not, happy day
Love went a-riding
Regula Mühlemann, begleitet von Tatiana Korsunskaya am Klavier, setzt ein besonderes Glanzlicht des Liederabends. Unter dem Titel «Berückend schön» präsentiert die gefeierte Schweizer Sopranistin ein abwechslungsreiches Programm von Schubert und Strauss bis zu selten gespielten Liedern des 20. Jahrhunderts, darunter Frank Bridge und Dominick Argento. Mit ihrem unvergleichlichen Ausdruck, grosser Wandlungsfähigkeit und tiefem Gespür für Text lässt Mühlemann jede Liedzeile leuchten.
Felix Klieser, Horn
Andrej Bielow, Violine
Martina Filjak, Klavier
Programm
Charles Koechlin (1867-1950)
Quatre petites pièces, op. 32
Robert Schumann (1810-1856)
Adagio und Allegro As-Dur für Horn und Klavier, op. 70
Johannes Brahms (1833-1897)
Sonate für Violine und Klavier Nr. 3 d-Moll, op. 108
Frédéric Nicolas Duvernoy (1765-1838)
Trio Nr. 1 c-Moll für Violine, Horn und Klavier
Johannes Brahms (1833-1897)
Horn-Trio in Es-Dur, op. 40
Das Trio mit Felix Klieser, Andrej Bielow und Martina Filjak lädt zu einem Abend voller kammermusikalischer Feinheit ein: Von Koechlins poetischen Miniaturen über Schumanns leidenschaftliches Adagio und Allegro bis zu Brahms’ expressiver Violinsonate spannt das Trio einen weiten musikalischen Bogen. Den Höhepunkt bildet Brahms’ berühmtes Horntrio – ein Werk, das romantische Innigkeit, virtuose Brillanz und transparente Klangkunst eindrucksvoll vereint.
Boswiler Künstlergespräch um 16.15 Uhr
Steven Isserlis, Leitung und Cello
Dénes Várjon, Klavier
CAMERATA BERN
Programm
John Tavener (1944–2013)
Eternal Memory für Cello und Streicher
Wolfgang Amadeus Mozart (1756–1791)
Klavierkonzert Nr. 13 in C-Dur, KV 415
György Kurtág (*1926)
Circumdederunt / Schatten / Kroó György in memoriam für Cello solo
Robert Schumann (1810–1856)
Klavierquintett in Es-Dur op. 44, Fassung mit Streichorchester
Als Zeitkunst ist Musik nur im Moment des Erklingens nicht Erinnerung. Und oftmals sogar auch dann. Ein Meister des musikalischen Erinnerns ist der Komponist György Kurtág. Viele seiner Stücke tragen den Zusatz «in memoriam». Mit «Kroó György in memoriam» erinnert sich Kurtág eines renommierten ungarischen Musikwissenschaftlers. Artistic Partner Steven Isserlis wiederum gedenkt mit diesem Stück für Violoncello solo des 100. Geburtstags Kurtágs.
Auf die Ewigkeit der Erinnerung, aber auch diejenige eines künftigen Paradieses setzt John Tavener mit «Eternal Memory» für Cello und Streicher. Kräftig und voll im Hier und Heute verwurzelt dagegen ist Robert Schumanns Klavierquintett Es-Dur. Hier sowie in Wolfgang Amadeus Mozarts festlich elegantem Klavierkonzert C-Dur ist der ungarische Pianist Dénes Várjon zu hören. Ein Universalmusiker mit aussergewöhnlichen technischen und profunden musikalischen Fähigkeiten.
Boswiler Künstlergespräch um 16.15 Uhr
Tabea Zimmermann, Viola
Andrei Banciu, Klavier
Programm
Johannes Brahms (1833-1897)
Scherzo in c-Moll aus der F-A-E Sonate
Robert Schumann (1810-1856)
3 Romanzen, op.94
Clara Schumann (1819-1896)
3 Romanzen, op. 22
Joseph Joachim (1831-1907)
2. Satz Grave aus Hebräische Melodien, op. 9
Robert Fuchs (1847-1927)
Aus 6 Phantasiestücke, op. 117
George Enescu (1881-1955)
Konzertstück für Viola und Klavier
Stan Golestan (1875-1956)
Arioso et Allegro de concert
Die Bratsche rückt ins Zentrum des Meisterkonzerts vom 27. September: Tabea Zimmermann, begleitet von Andrei Banciu, präsentiert eine stimmig zusammengestellte Auswahl romantischer Werke. Neben Brahms und Clara Schumann erklingen Kompositionen von Joachim, Fuchs, Enescu und Golestan – ein atmosphärischer, persönlicher Einblick in die Klangwelt eines Instruments, das oft unterschätzt wird.
Boswiler Künstlergespräch um 16.15 Uhr
Sebastian Bohren, Violine
Aljaž Cvirn, Gitarre
Programm
Niccolò Paganini (1782-1840)
Sonate in D-Dur, op. 64, Nr. 2
Giuseppe Tartini (1692-1770)
Teufelstriller-Sonate in g-Moll
Antonín Dvořák (1841-1904)
Sonatine in G-Dur, op. 100
Pablo de Sarasate (1844-1904)
Romanza Andaluza
Camille Saint-Saëns (1835-1921)
Introduction et Rondo Capriccioso in a-Moll, op. 28
Am 11. Oktober erklingt ein Duo der Extraklasse: Violinist Sebastian Bohren und Gitarrist Aljaž Cvirn präsentieren ein Programm voller musikalischer Raffinesse. Von Paganini und Tartini über Dvořák und Sarasate bis zu Saint-Saëns – ein Abend, der die aussergewöhnliche Klangkombination von Violine und Gitarre in all ihren Facetten zum Leuchten bringt.
Boswiler Künstlergespräch um 16.15 Uhr
Solomon's Knot
Jonathan Sells, Leitung
Programm
Johann Sebastian Bach (1685-1750)
Der Geist hilft unser Schwachheit auf
Lobet den Herrn
Jesu, meine Freude
Fürchte dich nicht
Singet dem Herrn ein neues Lied
Komm, Jesu, komm
Ich lasse dich nicht, du segnest mich denn
Den Abschluss der Meisterkonzert-Reihe bildet am 29. November ein musikalisch wie spirituell eindrucksvolles Programm: Das Ensemble Solomon’s Knot, bekannt für historisch informierte Interpretationen ohne Dirigent:in, bringt Bach-Motetten zur Aufführung. Mit herausragenden Sängerinnen und Sängern wie Zoë Brookshaw, Kate Symonds-Joy oder Jonathan Sells (auch künstlerischer Leiter) entsteht ein Konzerterlebnis, das sich durch klangliche Reinheit, emotionalen Tiefgang und stilistische Authentizität auszeichnet.
Boswiler Künstlergespräch um 16.15 Uhr